Kurz erklärt
Ein Schulungskonzept klärt Bedarf, Zielgruppen, Ort, Termin, Ziele, Strategie, Massnahmen, Budget und Kontrolle.
Was im Modell bzw. Verfahren steckt
Für die Anwendung ist entscheidend, «Schulungs- und Weiterbildungskonzept» mit Bedarf, Lernziel, Methode, Organisation, Transfer und Kontrolle zu verbinden. So wird aus dem Begriff ein konkretes Diagnose- oder Entscheidungsinstrument.
Für die Praxis entscheidend
Definiere zuerst Lernergebnis und Zielgruppe, dann Format und Anbieter.
So arbeitest du damit
Überarbeite eine bestehende Lernmassnahme mit «Schulungs- und Weiterbildungskonzept». Streiche einen unnötigen Teil und ergänze eine Übung oder Transferaufgabe, die das gewünschte Verhalten tatsächlich trainiert.
Typischer Fehlgriff
Bei «Schulungs- und Weiterbildungskonzept» ist besonders kritisch: Methoden werden oft nach Gewohnheit gewählt. Entscheidend ist, ob sie zum Lernziel und zur Zielgruppe passen und ob der Transfer geplant ist. Prüfe deshalb ausdrücklich, ob die Entscheidung den Praxisgrundsatz «Definiere zuerst Lernergebnis und Zielgruppe, dann Format und Anbieter.» verletzt oder unterstützt.
Praxisbeispiel
Nach einer Weiterbildung sind die Teilnehmenden zufrieden, im Alltag zeigt sich aber noch wenig Veränderung. Mit «Schulungs- und Weiterbildungskonzept» wird der Fall neu strukturiert. Das Team nutzt den Leitgedanken «Definiere zuerst Lernergebnis und Zielgruppe, dann Format und Anbieter.» als Arbeitsregel, trifft einen konkreten Entscheid und legt fest, welches Signal beim nächsten Review beobachtet wird.
Prüffrage
Welche negative Folge wäre bei «Schulungs- und Weiterbildungskonzept» zu erwarten, wenn der Grundsatz «Definiere zuerst Lernergebnis und Zielgruppe, dann Format und Anbieter.» verletzt wird, und ist dieses Signal im Fall sichtbar?
Mach aus Wissen eine Entscheidung.
Überarbeite eine bestehende Lernmassnahme mit «Schulungs- und Weiterbildungskonzept». Streiche einen unnötigen Teil und ergänze eine Übung oder Transferaufgabe, die das gewünschte Verhalten tatsächlich trainiert.
✓ Ist der Kern von «Schulungs- und Weiterbildungskonzept» im Fall konkret angewendet und nicht nur als Schlagwort verwendet?✓ Welche negative Folge wäre bei «Schulungs- und Weiterbildungskonzept» zu erwarten, wenn der Grundsatz «Definiere zuerst Lernergebnis und Zielgruppe, dann Format und Anbieter.» verletzt wird, und ist dieses Signal im Fall sichtbar?✓ Wurde der Praxisgrundsatz «Definiere zuerst Lernergebnis und Zielgruppe, dann Format und Anbieter.» in eine überprüfbare Entscheidung, Regel oder Beobachtung übersetzt?
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